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Frau Angela Liebermann
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Innovationen für sichere Software

Innovationen für sichere Software
Neuheit

Innovationen für sichere Alarmempfangssoftware, Funk-Brandalarmierung, agile Software-Prüfungen – Richtlinien sind kostenlos am VdS-Stand erhältlich.

Ebenso die prämierten Richtlinien zur Informationssicherheit - schon unter den Top 3 der in Deutschland etablierten Standards; und zum Datenschutz: DSGVO mit nur 32 Seiten erfüllen.

 

Standaktionen

Nicht nur am Dienstag, sondern durchgehend:

Halle 6 Stand 6D100
25.09.2018 09:00 - 18:00

haben wir gemeinsam mit der Polizei eine erfrischende Überraschung für Sie vorbereitet.

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 

Angebotsspektrum

Das wichtigste Zertifikat für Sicherheits-Profis: Die VdS-Anerkennung

Das wichtigste Zertifikat für Sicherheits-Profis: Die VdS-Anerkennung

Ihr Vorsprung als Errichter, Sicherungsdienstleister und Hersteller: Eindeutig nachgewiesene Sicherheit. Profitieren Sie von über 100 Jahren Vertrauen in das VdS-Qualitätssiegel. Empfohlen von Versicherungen und Behörden, bevorzugt von Entscheidern.

Zusätzlich schützen wir Unternehmen mit prämierten, kompakten Leitfäden für Cyber-Absicherung, Datenschutz/DSGVO und Sicherheitsmanagement – kostenlos am Stand.

vds.de

 

Unternehmensnews

Innovation für Leitstellen: VdS-Richtlinien für sichere Alarmempfangssoftware

Das baldige Abschalten der analogen Netz-infrastruktur in Deutschland bedingt technische Änderungen in zahlreichen Leitstellen. Viele Anbieter wünschen statt der bisher genutzten Empfangsanlagen rein softwarebasierte Lösungen. Solche Empfangsprogramme sind noch relativ neu und bislang nicht mit VdS-Anerkennung im Markt erhältlich. Um die Verlässlichkeit dieser Innovationen eindeutig zu belegen, hat eine Gruppe von Sicherheitsunternehmen Ende 2017 einen „offiziellen gemeinsamen Antrag“ an VdS gerichtet: U.a. Bosch, die Commerzbank und Siemens wünschten „die Ausweitung der VdS-Standards auf softwarebasierte Alarmempfänger in virtueller Umgebung.“

Gemäß dem Innovationsfokus von VdS wurden solche Richtlinien zum Zeitpunkt des Antrages bereits erarbeitet – „es ist gut zu wissen, dass wir so nah an den Wünschen unserer Kunden dran sind. Und sie auch bei Innovationen mit den wichtigen Vorgaben zur Funktions- wie Informationssicherheit unterstützen können“, betont Günter Grundmann, Leiter der VdS-Laboratorien für elektronische Einbruchschutztechniken und Mitentwickler des Papiers. „Viele Leistellen verfügen bereits über umfangreiche und hochsichere Rechner-Hardware und können so auch Kosten einsparen.“

Die neuen Richtlinien VdS 3500, „Übertragungsanlagen – Alarmempfangssoftware, Anforderungen und Prüfmethoden“, bieten die gewohnt präzisen Spezifikationen für die verlustfreie Auswertung der unterschiedlichsten Übertragungsformate, die Nachvollziehbarkeit der geforderten Parameter, sichere Meldungsbearbeitung, Ereignisaufzeichnung und Schnittstellenkompatibilität dieser neuen Technologien. Hardwarebasierte Übertragungseinrichtungen können weiterhin nach den Richtlinien 2466 geprüft und VdS-anerkannt werden.

Philippe Camilleri, Managing Director der französischen ESI-Groupe und Mitunterzeichner der Petition, erklärt: „Ziel unseres Antrages war, den Kauf und die Nutzung nachweislich sicherer, also VdS-geprüfter, Software-Receiver möglichst kurzfristig zu ermöglichen. Es freut uns sehr, dass wir diesen wichtigen Schritt so schnell gemeinsam umsetzen konnten. Natürlich definieren wir Virtualisierung hier gemeinsam mit VdS nicht als Cloud Hosting, sondern als Installation auf lokaler, physischer Hardware. Wir versprechen uns von den Softwarelösungen nicht nur die gewünschte Flexibilität gerade im internationalen Kontext, sondern auch ein viel höheres Sicherheitslevel, gesteigerte Redundanz und mehr Hochverfügbarkeit.“

Die Richtlinien VdS 3500 für Alarmempfangssoftware finden Sie zum kostenlosen Download auf vds-shop.de . Sie erhalten Sie natürlich auch gern an unserem Stand.

 

Unternehmensnews

VdS: Polizei- und Versicherervorgaben zum Einbruchschutz kompakt auf DIN A5

Im „Einbrecher-Eldorado Deutschland“ (Bund Deutscher Kriminalbeamter) kann selbst die beste Alarmanlage niemanden schützen, wenn bei Auswahl, Planung und Einbau der komplexen Systeme Fehler gemacht werden. Deswegen sind geprüfte Errichter ein entscheidender Teil des bekannten VdS-Schutz-konzeptes, auf das sich die Polizei, Versicherer und Nutzer seit Jahrzehnten verlassen.

Eine gern genutzte Arbeitserleichterung für diese Errichter bieten die als „EMA-Bibel“ bekannten Richtlinien VdS 2311 mit ihren präzisen Vorgaben zur Absicherung von Gewerberisiken. Deren Anforderungen wiederum komprimierte Europas Nr.1-Institut für Einbruchschutz in der DIN A5-Kurztabelle VdS 3459-1 – mittlerweile das am häufigsten nachgefragte VdS-Druckstück. Auf Wunsch der Branche erstellte das Institut jetzt auch eine zweite Tabelle für die Absicherung privat genutzter Gebäude. Hier werden die Schutzvorgaben der polizeilichen Beratungsstellen und der Assekuranz anhand von Versicherungssummen und Risikoeinstufungen kompakt zusammengefasst.

„Die `Kurztabelle zur privaten Absicherung´ soll die Arbeit von Errichtern, Architekten, Beratern bei Versicherern wie auch Polizei erleichtern sowie sicherheitsbewussten Bauherren, Immobilienbesitzern und Mietern wichtiges Wissen auf einen Blick bieten“, erklärt Sebastian Brose, Leiter des VdS-Produktmanagements im Geschäftsbereich Produkte und Unternehmen. „Besonderen Wert haben wir auf die Unterstützung der Verantwortlichen beim Zusammenwirken von Mechanik und Elektronik gelegt, erstmals werden die beiden wichtigen Sicherungskomponenten gemeinsam betrachtet.“

Die Kurztabellen VdS 3459-1 und 3459-2 erhalten Sie kostenlos auf vds-shop.de sowie auf allen Einbruchschutzmessen mit VdS-Beteiligung. (Kriminal-)Polizeiliche Beratungsstellen können per formloser Mail an verlag@vds.de bestellen.

 

Unternehmensnews

Schwachstellen aufspüren: VdS präsentiert größte Studie zur Informationssicherheit im Mittelstand

Medienberichte über IT-Attacken nicht nur auf Unternehmen sind fast schon täglicher Standard geworden. Und die Fachwelt ist sich einig, dass sowohl Zahl als auch Zerstörungskraft der Angriffe immer weiter steigen werden. Cyber-Kriminalität ist äußerst lukrativ, und volkswirtschaftliche Schäden von 55 Milliarden Euro im Jahr (1,9% Prozent unseres Bruttoinlandsproduktes) machen Deutschland zu dem weltweit am stärksten hiervon betroffenen Land (Quelle: Verfassungsschutz). Besonders die 3,6 Millionen Mittelständler, auch gemäß Bundesregierung „das Rückgrat der deutschen Wirtschaft“, stehen wegen ihrer weltweit stark nachgefragten Entwicklungen in Kombination mit oft schwachen IT-Schutzmaß-nahmen im Fokus der digitalen Spione und Saboteure.

Handlungsdruck ist also gegeben. Dennoch lautet das Fazit der umfangreichsten Studie zur Absicherung unserer KMU: nicht ausreichend. Die VdS-Analyse der IT-Sicherheitsleistungen von 3.000 Unternehmen gliedert sich in die vier Handlungsfelder Organisation, Technik, Prävention und Management, ausgewertet u.a. per Ampelsystem – und für alle vier Kernthemen steht die Ampel auf Rot. Von Vorteil für den Mittelstand ist, dass die Studie die aktuellen Schwachstellen präzise identifiziert und Optimierungsmaßnahmen hierzu oft leicht umzusetzen sind.

 

 

Hintergrund der Studie

VdS unterstützt die besonders bedrohten Mittelständler mit umfassenden Schutzleistungen rund um den prämierten Cyber-Security-Leitfaden VdS 3473, der bereits unter den Top 3 der deutschlandweit implementierten Standards steht (BSI-Studie). Eines der Angebote von Europas größtem Institut für Unternehmenssicherheit ist der kostenlose Web-Quick-Check zur schnellen Ermittlung des individuellen digitalen Schutzgrades, inklusive direkter Optimierungsvorschläge. Die anonymisierten Angaben 1.204 teilnehmender Firmen in den vergangenen 12 Monaten (3.000 in den letzten 3 Jahren, Auswahl bereits bereinigt) bilden die Basis der VdS-Studie zur Informationssicherheit im Mittelstand. Diese Zahl macht sie zur deutschlandweit umfangreichsten Analyse dieses wichtigen Themas.

 

Zentrale Erkenntnisse

Die höchsten Schutzwerte erreichen die Mittelständler in den Bereichen Technik sowie Prävention (beide zu 57 % positiv abgedeckt), direkt dahinter folgt die Organisation mit 56 %. Doch selbst diese drei Zahlen liegen, wie schon in den Vorjahren, im als stark gefährdet eingeschätzten und damit „roten“ Bereich. Weit abgeschlagen rangieren die unter IT-Management subsummierten Aktivitäten der Betriebe, z.B. zu Maßnahmen wie Outsourcing. Nur 32 % sind hier gut aufgestellt. Zudem werden selbst nicht mehr wirklich junge Themen wie Cloud-Computing und der Umgang mit mobilen Geräten noch nicht systematisch bearbeitet. Eine positive Bilanz der VdS-Studie ist immerhin, dass der Vergleich zum Vorjahr in allen Kernbereichen verbessert ausfällt – allerdings nur um maximal 3 %.

Unter den einzelnen Maßnahmen am erfolgreichsten umgesetzt werden Regelungen zur entscheidenden Datensicherung (96 % positiv) und zum strukturierten Vergeben administrativer Zugänge (88 % positiv). Problematisch ist, dass nur 49 % der Firmen diese Zugänge regelmäßig auf ihre weitere Notwendigkeit prüfen – was den letzten vergleichsweise guten Wert relativiert. Dabei ist die strukturierte Zugangsvergabe ein kleiner Schritt mit großer Wirkung für die Unternehmenssicherheit, sie blockt von vorneherein zahlreiche Möglichkeiten der Cyber-Kriminellen, einem Betrieb und seinen Angestellten Schaden zuzufügen. Besonders unzureichend sind die Taten der Unternehmen bezüglich Risikoanalysen für ihre IT-Systeme (nur
28 % positiv), und gerade einmal 24 % der Betriebe haben verbindlich definiert, was überhaupt als „IT-Sicherheitsvorfall“ zu verstehen ist.

 

Analyseblock „Organisation der Informationssicherheit“:
Drittes Jahr in Folge niedrige Absicherungswerte

Beim Thema Organisation sind die Mittelständler allein in der Verwaltung der Zugänge zu IT-Systemen relativ solide aufgestellt. 84 % behalten administrativen Zugriff ausschließlich den Administratoren vor (2017: 83 %, 2016: 81 %), 82 % gewähren Zugänge zum jeweiligen Netzwerk nur dann, wenn sie für die Aufgabenerfüllung notwendig sind (2017: 78 %, 2016: 80 %). Relativiert werden diese beiden vergleichsweise guten Werte leider durch die Tatsache, dass nur
49 % der Firmen diese Zugänge nach einem festgelegten Turnus auf weitere Notwendigkeit prüfen. (2017: 46 %, 2016: 49 %).

Ein häufiges Einfallstor für IT-Angreifer bilden die Privatnutzung der Firmencomputer sowie die Zugänge für externe Dienstleister. Nichtsdestotrotz regeln diese wichtigen Sicherheitspunkte nur 66 % der Mittelständler für ihre Mitarbeiter (2017: 62 %, 2016: 64 %) und 45 % für ihre IT-Dienstleister (2017: 43 %, 2016: 48 %).

 

Analyseblock Technik: Nur geringfügige Verbesserungen, weiterhin unsicher

Die Erkenntnisse zur Absicherung mobiler Geräte müssen als alarmierend bezeichnet werden: Gerade einmal 59 % der Firmen schützen die Daten auf ihren – erfahrungsgemäß sehr häufig und für vielfältige Firmeninterna genutzten – mobilen Geräten zuverlässig vor unberechtigten Zugriffen (2017: 57 %, 2016: 61 %).

Positiv: 88 % der Mittelständler sichern den Internetzugriff (2017:
85 %, 2016: 89 %) – wobei natürlich die Frage gestattet sein muss, warum 12 % der Unternehmen keine Schutzmaßnahmen umsetzen, die mittlerweile für jeden privaten Internetnutzer absolut selbstverständlich sind. 86 % erlauben öffentlichen und drahtlosen Netzen nur verschlüsselt Zugriff auf ihre interne IT-Infrastruktur (2017 und 2016: 83 %), was die Möglichkeiten der Cyber-Kriminellen ebenfalls entscheidend minimiert. Sehr problematisch insbesondere angesichts dieser relativ guten Werte ist aber, dass nur 27 % der Firmen für ihre besonders relevanten IT-Netzwerke regelmäßige Risikoanalysen durchführen. Schließlich werden im lukrativen Segment der IT-Kriminalität ständig neue Angriffsmethoden und -programme entwickelt.

 

Prävention: Datensicherung top, Ernstfallfähigkeit flop

Die besten Werte der gesamten Studie erreichen die Sicherungsmaßnahmen gegen Datenverlust (96 % positiv, 2017 und 2016
93 %). Das Motto vieler IT-Experten „Kein Backup = kein Mitleid“ scheint bekannt zu sein. 86 % der KMU schützen ihre Server auch vor physischen Attacken.

Als besonders negativ fallen im Block „Prävention“ jedoch Vorgaben zum Umgang mit Sicherheitsvorfällen sowie die wichtigen Anlaufpläne für kritische Systeme auf: nur 41 % der Firmen haben so etwas überhaupt (in 2017/2016 verfügten 41/38 % der Teilnehmer über Vorgaben für Sicherheitsvorfälle und 42/46 % über Wiederanlaufpläne).

 

Management der Informationssicherheit: Das mit Abstand schwächste Organisationsfeld

Immerhin 3 % Verbesserung gegenüber den Vorjahren – aber dass nur bei 32 % der Mittelständler das wichtige Management ihrer IT-Absicherung positiv bewertet werden kann, muss alarmieren. Insbesondere die Risiken des Cloud Computings sollten allgemein bekannt sein. Doch nur 27 % der Firmen (beide Vorjahre: 25 %) schützen sich hier mit den notwendigen Sicherheitsanforderungen. Auch für Outsourcing-Projekte, oft ein besonders schwaches Glied der IT-Schutzkette und damit natürlich bevorzugter Angriffspunkt der Cyber-Kriminellen, verfügen nur 33 % über konkrete Sicherheitsvorgaben (2017: 30 %, 2016: selber Wert wie dieses Jahr).

 

Handlungsempfehlungen zur Absicherung: einfache Maßnahmen, große Wirkung

„Das Fazit ist leider ganz klar: die wertvollen Patente und Prozesse unserer KMU stehen Cyber-Kriminellen nach wie vor viel zu einfach offen“, fasst Markus Edel, Leiter der VdS-Abteilung Cyber-Security, die Erkenntnisse der Studie zusammen. „Von 52 ausgewerteten Schutzmaßnahmen der 3.000 Unternehmen steht eine einzige, die Datensicherung, im grünen Bereich. Schäden von 55 Milliarden Euro in jedem Jahr – und mit stark steigender Tendenz – verdeutlichen, wie enorm hoch der Handlungsdruck ist.“

Edels Empfehlungen anhand der aktuellen Ergebnisse lauten: „Ein großer Vorteil für unseren bedrohten Mittelstand ist, dass speziell auf dem am schlechtesten bewerteten Feld, dem Management der IT-Sicherheit, mit geringen Mitteln viel erreicht werden kann. So sollte u.a. der Vertrag mit jedem Dienstleister für IT-Outsourcing- und Cloud-Computing präzise Rechts- wie Sicherheitsvorgaben enthalten und selbstverständlich zur Erfüllung verpflichten. Generell sind regelmäßige Backups, wie sie auch die VdS 3473 umfassend fordern, die wichtigste Schutzmaßnahme. Da können sich Wannacry, Rapid und ihre ganz sicher kommenden, noch stärkeren Verwandten nach Belieben austoben – ihre Zerstörung wird in sehr engen Grenzen gehalten. Schon die simple Strukturierung der Zugangs- und Zugriffsrechte minimiert die Wirkung jedes der millionenfach durchs Internet wabernden Schadprogramme. Entscheidend ist weiter die Schulung und Sensibilisierung der Mitarbeiter. Den Kriminellen wird immer etwas Neues einfallen, deshalb ist die ganzheitliche Ausrichtung der Informationssicherheit so wichtig. Sie ist keinesfalls nur Sache der IT-Abteilungen, sondern eine ganzheitlich umzusetzende Managementaufgabe. Denn wie so viele andere Studien zum Thema bestätigt auch die größte: Wir müssen uns besser sowie systematisch schützen, und das schnell!“

 

 

Seinen prämierten Informationssicherheits-Standard mit so kompakten wie umfassenden Schutzmaßnahmen speziell für KMU (knapp 30 Seiten) stellt VdS kostenlos zur Verfügung: vds.de/cyber

Die kostenlosen Quick-Checks zur schnellen Statusbestimmung der Informationssicherheit (auch speziell für die Prozessautomatisierungstechnik) sowie zur DSGVO-Umsetzung, inklusive direkter Optimierungshilfen, finden Sie auf: vds-quick-check.de

 

Unternehmensnews

Wirklich smart auch im Brandfall: Mit der neuen VdS-Wirk-Prinzip-Prüfung

Häufigster Auslöser der jährlich rund 200.000 Brände in Deutschland: Elektrische Defekte (Quellen: Statistica, GDV). Diese Zahl wird durch den Trend zu immer vernetzteren Gebäuden noch zunehmen. Eine weitere Risikoquelle ist, dass mehr Digitalisierung auch für steigende technische Komplexität und damit für immer mehr Störfaktoren steht. Deswegen fordern die meisten Landesbauordnungen u.a. für Sonderbauten eine Wirk-Prinzip-Prüfung – eine Sicherstellung des störungsfreien übergreifenden Zusammenwirkens technischer Anlagen. Verantwortliche für die Gebäudetechnik sollen im Brandfall nicht von Fehlreaktionen der technischen Gebäudeausrüstung überrascht werden. Um diese Maßnahmen für Bauherren wie Betreiber zu erleichtern, bietet VdS jetzt auch das Koordinieren und Leiten der kompletten Wirk-Prinzip-Prüfung an.

Hierbei erarbeiten VdS-Experten gemeinsam mit dem Auftraggeber einen Prüfplan entlang der Wirkungskette und versorgen alle weiteren Sachverständigen (z.B. für Lüftungsanlagen, Sicherheitsstromversorgung, Aufzüge) mit Prüflisten. Um den laufenden Betrieb nicht zu stören, können die nötigen Praxistests auch nachts oder am Wochenende durchgeführt werden. Ergebnis ist eine Zusammenfassung, die eventuelle Schwachstellen bei Abhängigkeiten und/oder Wechselwirkungen aufzeigt.

„Kritisch sind in der Vernetzung immer die gewerkeübergreifenden Verbindungen“, betont Torsten Pfeiffer, Produktgruppenleiter für Brandmeldeanlagen bei Europas größtem Institut für Sicherheit. „VdS prüft Brandmeldesysteme, seit diese in Europa erstmals eingesetzt wurden. Wir kennen die typischen Risiken der Quervernetzung – und wissen vor allem, wie diese Gefahrenquellen schnell und einfach abgestellt werden können.“

Details zum neuen VdS-Angebot finden Sie auf vds.de/wpp . Auf Wunsch führt VdS zudem erweiterte Prüfszenarien wie Schwarzschaltung, Vollprobetest oder für Projektierungen in normativen Grenzbereichen Nachweise mittels Rauchversuchen durch.

 

Unternehmensnews

VdS-Richtlinien für Gefahrenmanagementsysteme jetzt inklusive Brandschutz-Anwendungen

Ein entscheidendes Leistungsmerkmal der Sicherheitsbranche: Schnelligkeit. Müssen Gefahrenmeldungen erst per Telefon an den eingreifenden Interventionsdienst weitergegeben und noch Alarmdetails wie Objektspezifika erklärt werden, so kann schon diese Verzögerung zu erheblichen Schäden führen – z.B. einem nicht mehr beherrschbaren Vollbrand oder einem nicht mehr abzuwehrenden Diebstahl. Deswegen organisieren viele Leitstellen ihre Alarmbearbeitung mit Gefahrenmanagementsystemen (GMS). Die Programme versorgen alle Beteiligten sofort mit u.a. vordefinierten und lageangepassten Maßnahmenplänen zur jeweiligen Meldung und optimieren so die Reaktionsschnelligkeit der Gefahrenabwehr. Elementar ist in sicherheitskritischen Verwendungen immer die unbedingte Zuverlässigkeit der Systeme, weshalb sich zahlreiche Anwender auf nach den VdS-Richtlinien 3534 anerkannte GMS verlassen.

Der im Laufe des Jahres erwartete Leitstellen-Standard EN 50518 schließt nun auch den Empfang von Brandmeldungen ein und fordert dafür ebenfalls ein Gefahrenmanagementsystem. Da VdS-Richtlinien immer die gültigen Normen (wenn vorhanden) mit abdecken, hat Europas größtes Institut für Sicherheit seine Richtlinien direkt angepasst. Diese Anforderungen und Prüfmethoden heißen nun logischerweise nicht mehr „GMS für sicherungstechnische Anlagen“, sondern allumfassend „GMS“. Aktualisiert wurden zudem die Verarbeitungsprozesse zum Objekt- und Ereignisbezug sowie Spezifika der Alarmberichterstellung. Übrigens wurden die bekannt praxisnahen VdS 3534 in wesentlichen Teilen in den kommenden EN-Standard übernommen.

Harald Mebus, VdS-Fachleiter für Sicherungsdienstleistungen, erklärt: „Brand- und Einbruchmeldetechniken wachsen immer weiter zusammen. Mit unseren neuen Richtlinien unterstützen wir diesen umfassenden Ansatz der Gefahrenabwehr. Die bewährten Kernelemente der VdS 3534 wurden natürlich beibehalten – u.a. die präzise vorgegebene Bedienerführung, die gerade in Stress-Situationen eine fehlerfreie Alarmverfolgung gewährleistet. Das Ziel unserer Richtlinien bleibt gleich: Die gute Arbeit von Entwicklern, Dienstleistern und Behörden mit klaren, praxisnahen Anforderungen und Hilfestellungen weiter erleichtern.“

Da beide Kernthemen der Gefahrenabwehr zunehmend verschmelzen, erweitert VdS auch seine bekannte Fachtagung zu Sicherheitsdienstleistungen um relevante Brandmeldeinhalte. Als Fachtagung „Sicherheits- und Alarmmanagement – von der Planung bis zur Intervention“ wird sie zudem erstmals im Rahmen der VdS-BrandSchutzTage am 4. Dezember in der Koelnmesse stattfinden. Inklusive ist für Gäste damit der Besuch einer der größten Brandschutz-Messen Europas. Details: vds-brandschutztage.de

Die neuen VdS-Hilfestellungen 3534 für Gefahrenmanagementsysteme erhalten Sie kostenlos auf vds-shop.de

 

Unternehmensnews

Die Zukunft für Rauchwarnmelder: VdS 3438-3

Die Europäische Produktnorm 14604 legt Anforderungen an Hersteller fest, die Rauchwarnmelder in den EU-Staaten verkaufen wollen. Die derzeit gültige Fassung stammt aus dem Jahr 2005 – die Verordnung hinkt der rasanten technischen Entwicklung also um mehr als eine Dekade hinterher. Die umfassenden Möglichkeiten moderner Digitalisierung/Vernetzung in diesem so großen wie wichtigen Markt werden nicht berücksichtigt. Z.B. erschien die Norm zwei Jahre vor dem ersten Smartphone, welches das gesamte Nutzerverhalten stark verändert hat.

„Hier klafft eine gewaltige Lücke zwischen dem maßgeblichen Standard und den heutigen Möglichkeiten der Rauchwarnmelder“, betont Ulrich Rabe, stellvertretender Leiter der Brandschutzlaboratorien von VdS. „Dabei ist Differenzierung z.B. durch die Einbindung in Smart Home-Systeme ganz entscheidend für die Erringung von Marktanteilen, schließlich existiert das typische optische Meldeprinzip seit 1976 und ist somit sehr ausgereift. Gemäß des VdS-Innovationsfokus unterstützen wir die Hersteller jetzt mit präzisen `Richtlinien für Home-Gefahrenmanagementsysteme, Brandmeldefunktion´ dabei, die Chancen der technischen Entwicklung mit dem Anspruch auf höchste Sicherheit zu vereinen – immer in Einklang mit den EN 14604-Forderungen. Bei unseren Kunden hat sich als inoffizielle Bezeichnung der neuen VdS 3438-3 auch bereits der Begriff `Rauchwarnmelder-Norm 4.0´ durchgesetzt.“

Die VdS 3438-3 sind zudem das erste Regelwerk, welches Rauchwarnmeldern die Alarmierung im Einbruchfall erlaubt – natürlich durch ein alternatives Signal. Unabhängig von all dem hat die oberste Priorität selbstverständlich die Lebensrettung im Brandfall. Diese wird immer autark funktionieren.

Seine Hilfestellungen für die EN-konforme Einbindung von Rauchwarnmeldern in die boomenden Smart Building-Systeme stellt Europas Nr.1 für Brandschutz kostenlos zur Verfügung – Sie finden die neuen Richtlinien auf vds.de/3438

Unternehmensnews

VdS: Europaweit erstes Zertifizierungsangebot zu allen Gewerken der EN 16763

Seit April letzten Jahres legt die EN 16763 Mindestanforderungen an „Dienstleistungen von Unternehmen im Bereich Planung, Projektierung, Installation und Übergabe, Instandhaltung und Instandsetzung von Sicherheitsanlagen (Brand-, Feuerlösch-, Sprachalarmierung-, Einbruch-, Überfall-, Zutrittskontroll-, Videoüberwachungs-, Personenhilferufanlagen und Kombinationen)“ fest. Sie gilt für jeden Betrieb aus der Branche, unabhängig von seiner oder der Projektgröße – konkret: Selbst jeder Ein-Mann-Dienstleister ist gut beraten, diese Norm zu erfüllen.

Die Forderungen beinhalten u.a. spezifische Informationsprozesse zur Anlagendokumentation, das Vorhalten wichtiger Betriebsmittel, ein QM-System und angemessene Aus- wie Weiterbildung. Nach dem Erscheinen der Norm lag es an Europas Prüfinstituten, die Vorgaben in konkrete Zertifizierungsprozesse zu fassen und ihre Partner mit möglichst praxisnahen Methodiken zu unterstützen. VdS leistet dies seit März mit den kompakten Verfahrensrichtlinien VdS 3829. VdS ist damit der europaweit erste Dienstleister, der eine Zertifizierung gemäß der neuen Norm für sämtliche betroffenen Gewerke anbietet. An einem EN-Zertifikat interessierte Planer und/oder Errichter finden die Richtlinien auf vds-shop.de (Download kostenlos).

Nach aktuellen VdS-Richtlinien anerkannte Errichter brauchen sich keine Gedanken zur Norm zu machen: Mit dem VdS-Siegel liefern sie höhere Leistungsnachweise als die Norm fordert. Wie so oft gilt auch hier der Branchenmerksatz: „Bei VdS ist die Norm inklusive“. Das Institut war über die Entwicklung der 16763 immer informiert und hatte sein eigenes Anerkennungsverfahren bereits vor rund zwei Jahren an die kommenden EN-Forderungen angepasst. Rund 100 VdS-Errichter waren somit die weltweit ersten Dienstleister, die mit Erscheinen der Norm im April 2017 sofort zusätzlich ihr EN-Zertifikat erhielten.

 

 

Unternehmensprofil

Optimal abgesichert: Mit der VdS-Schutzkette

 

VdS gehört zu den weltweit renommiertesten Institutionen für Unternehmenssicherheit. Rund 500 Experten bieten ein einzigartiges Dienstleistungsspektrum für Brandschutz, Security, Cyber-Security und Naturgefahrenprävention.

Das VdS-Angebot umfasst Risikoanalysen, Prüfungen und Zertifizierungen, Inspektionen von Anlagen, Auskunftssysteme zu Naturgefahren sowie ein breites Bildungsangebot. Das unabhängige Institut setzt darüber hinaus mit der Veröffentlichung von Regelwerken internationale Sicherheitsstandards.

Die optimale Absicherung unserer Partner basiert auf einem weltweit einzigartigen Schutzkonzept, dessen Zuverlässigkeit auf weit über 100 Jahren VdS-Erfahrung aufbaut und das alle Aspekte der Schadenverhütung miteinander verbindet. 30 von 30 DAX-Unternehmen sowie Entscheider auf der ganzen Welt verlassen sich auf VdS-geprüfte Wirksamkeit und Sicherheit.

 

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