20.09.2018

Sicherheits-Trends auf der Security Essen 2018

Die Aussteller der Security Essen 2018 werden vom 25. bis 28. September 2018 auf der Leitmesse für Sicherheit und Brandschutz wieder einen umfassenden Überblick über den aktuellen Stand und künftige Entwicklungen bei Sicherheitstechnik und -dienstleistungen geben. Die bedeutendsten Triebkräfte für die aktuellen Entwicklungen in der Sicherheit stellen dabei die Fortschritte in der IT- und Kommunikationstechnik dar. Wichtige Trends und Perspektiven sind:

Künstliche Intelligenz in der Sicherheitstechnik: Mit dem stetig wachsenden Datenvolumen aus Kameras und anderen Quellen kann die Qualität und Effizienz von Sicherheitsmaßnahmen deutlich verbessert werden, zum Beispiel durch zuverlässigere Gefahrenmeldungen oder auch durch bessere Gefährdungsprognosen. Menschliches Überwachungspersonal wäre überfordert, insbesondere wenn diese Informationsflut – wie bei Sicherheitsaufgaben unumgänglich – schnell und trotzdem zuverlässig bearbeitet und ausgewertet werden soll. Damit die Überwachungssysteme die einfließenden Daten nach Relevanz sortieren, bewerten und die passenden Folgeprozesse anstoßen, setzen Anbieter aus nahezu allen Segmenten der Sicherheitsbranche auf ein leistungsstarkes "Deep Learning". Bei der Zutrittskontrolle ist dies beispielsweise HID Global (Halle 3, Stand 3C14), bei der Alarmierung cubos Internet (Halle 7, Stand 7G79.10) und bei der Videoüberwachung Aimetis (Halle 5, Stand 5C09), BriefCa (Halle 5, Stand 5F10), digivod (Halle 5, Stand 5C07), ESI - European Systems Integration (Halle 5, Stand 5A25), Hikvision Europe (Halle 5, Stand 5C38) und Tech Data (Halle 5, Stand 5A06).
Mehr Kooperation und Integration: Der Nutzen von Smart Cities, Smart Buildings, Smart Homes oder der "Industrie 4.0" entsteht vor allem durch sichere, störungsfrei ablaufende Prozesse. Ohne Integration verschiedener Sicherheitstechnologien, aber auch der eingebundenen Sicherheitsservices, geht es dabei nicht. Gleichzeitig profitieren auch die Sicherheitsmaßnahmen für Menschen und Werte von der Vernetzung einer Vielzahl von Sensoren und der Masse der dabei im Netzwerk anfallenden Informationen. Hierzu informieren auf der Messe unter anderem BHE Bundesverband Sicherheitstechnik e.V. (Halle 6, Stand 6G89), Amaryllo International (Halle 2, Stand 2D30), Combivox (Halle 6, Stand 6B76), iseeBell (Halle 2, Stand 2D66) oder LUPUS-ELECTRONICS (Halle 6, Stand 6D59).
Sichere Kommunikation mit dem Nutzer: Elektronische Überwachung ohne Internet- oder Mobilfunk-Anbindung ist 2018 – abgesehen von wenigen speziellen Hochsicherheitstechnologien – nicht mehr zeitgemäß. Der Nutzer erwartet, dass er jederzeit, von überall und mit unterschiedlichen Endgeräten, insbesondere per Smartphone, seine Sicherheitssysteme überwachen, administrieren oder auch bedienen kann. Die besondere Herausforderung dabei ist, dass durch Apps und gewählte Übertragungslösungen keine gefährlichen Sicherheitslücken entstehen. Experten sehen in der Cybersicherheit daher eine entscheidende Grundvoraussetzung für den Nutzen von aktuellen Sicherheitslösungen. Cybersicherheit für Sicherheitsprodukte sind unter anderem Themen von VdS Schadenverhütung (Halle 6, Stand 6D100), UL International Germany (Halle 6, Stand 6A10) und CN Group CZ (Halle 1, Stand 1B08).
Das Smartphone als Medium zur Identifikation: Bei Berechtigungsprüfungen, etwa beim Zutritt an der Tür oder beim Zugriff auf Maschinen oder Daten, spielt das Smartphone als App-Basis ohnehin eine wichtige Rolle. Zunehmend wird es aber auch als Medium zur Identifikation genutzt, denn mit der aktuellen Übertragungslösung "Bluetooth Low Energy" werden Akku oder Batterien bei der Kommunikation zwischen Smartphone und Leseterminal geschont. Den Einsatz von Smartphones als Schlüssel zeigen beispielsweise 2N Telekomunikace (Halle 5, Stand 5H20), DOM Sicherheitstechnik (Halle 3, Stand 3C132), EVVA (Halle 3, Stand 3F69), FSB Franz Schneider Brakel (Halle 3, Stand 3G139), LOQIT (Halle 1, Stand 1E74), Süd-Metall Beschläge (Halle 3, Stand 3F20)

Cloud-Lösungen weiter auf dem Vormarsch: Für Effizienz und Flexibilität im Identity und Access Management sorgen insbesondere Cloud-Lösungen, die entweder vom Nutzer selbst gemanagt oder von externen Dienstleistern (Access Control as a Service - ACaaS) angeboten werden. Exemplarisch seien hier Genetec (Halle 5, Stand 5G30 u. Halle 7, Stand 7B33), SALTO Systems (Halle 3, Stand 3D120) und Vanderbilt International (Halle 6, Stand 6D90) genannt.
Cloud-Lösungen erleichtern durch die große Menge an verfügbaren Daten und die Rechenkapazität auch, dass Anomalien oder konkrete Betrugsversuche bei Zutritt, Zugang oder Zugriff leichter entdeckt werden. Voraussetzung für einen Nutzen ist allerdings ein hohes Maß an Datensicherheit.

Bei aller Sicherheit auch an den Datenschutz denken: Auch bei der Videoüberwachung spielt Datensicherheit eine wichtige Rolle. Kamerabilder müssen nicht nur aussagekräftig für unterschiedlichste maschinelle Bildanalysen sein, sondern auch authentisch, also nachweisbar echt und vertrauenswürdig sein. Eine

Die Aussteller der Security Essen 2018 werden vom 25. bis 28. September 2018 auf der Leitmesse für Sicherheit und Brandschutz wieder einen umfassenden Überblick über den aktuellen Stand und künftige Entwicklungen bei Sicherheitstechnik und -dienstleistungen geben. Die bedeutendsten Triebkräfte für die aktuellen Entwicklungen in der Sicherheit stellen dabei die Fortschritte in der IT- und Kommunikationstechnik dar. Wichtige Trends und Perspektiven sind:

Künstliche Intelligenz in der Sicherheitstechnik: Mit dem stetig wachsenden Datenvolumen aus Kameras und anderen Quellen kann die Qualität und Effizienz von Sicherheitsmaßnahmen deutlich verbessert werden, zum Beispiel durch zuverlässigere Gefahrenmeldungen oder auch durch bessere Gefährdungsprognosen. Menschliches Überwachungspersonal wäre überfordert, insbesondere wenn diese Informationsflut – wie bei Sicherheitsaufgaben unumgänglich – schnell und trotzdem zuverlässig bearbeitet und ausgewertet werden soll. Damit die Überwachungssysteme die einfließenden Daten nach Relevanz sortieren, bewerten und die passenden Folgeprozesse anstoßen, setzen Anbieter aus nahezu allen Segmenten der Sicherheitsbranche auf ein leistungsstarkes "Deep Learning". Bei der Zutrittskontrolle ist dies beispielsweise HID Global (Halle 3, Stand 3C14), bei der Alarmierung cubos Internet (Halle 7, Stand 7G79.10) und bei der Videoüberwachung Aimetis (Halle 5, Stand 5C09), BriefCa (Halle 5, Stand 5F10), digivod (Halle 5, Stand 5C07), ESI - European Systems Integration (Halle 5, Stand 5A25), Hikvision Europe (Halle 5, Stand 5C38) und Tech Data (Halle 5, Stand 5A06).
Mehr Kooperation und Integration: Der Nutzen von Smart Cities, Smart Buildings, Smart Homes oder der "Industrie 4.0" entsteht vor allem durch sichere, störungsfrei ablaufende Prozesse. Ohne Integration verschiedener Sicherheitstechnologien, aber auch der eingebundenen Sicherheitsservices, geht es dabei nicht. Gleichzeitig profitieren auch die Sicherheitsmaßnahmen für Menschen und Werte von der Vernetzung einer Vielzahl von Sensoren und der Masse der dabei im Netzwerk anfallenden Informationen. Hierzu informieren auf der Messe unter anderem BHE Bundesverband Sicherheitstechnik e.V. (Halle 6, Stand 6G89), Amaryllo International (Halle 2, Stand 2D30), Combivox (Halle 6, Stand 6B76), iseeBell (Halle 2, Stand 2D66) oder LUPUS-ELECTRONICS (Halle 6, Stand 6D59).
Sichere Kommunikation mit dem Nutzer: Elektronische Überwachung ohne Internet- oder Mobilfunk-Anbindung ist 2018 – abgesehen von wenigen speziellen Hochsicherheitstechnologien – nicht mehr zeitgemäß. Der Nutzer erwartet, dass er jederzeit, von überall und mit unterschiedlichen Endgeräten, insbesondere per Smartphone, seine Sicherheitssysteme überwachen, administrieren oder auch bedienen kann. Die besondere Herausforderung dabei ist, dass durch Apps und gewählte Übertragungslösungen keine gefährlichen Sicherheitslücken entstehen. Experten sehen in der Cybersicherheit daher eine entscheidende Grundvoraussetzung für den Nutzen von aktuellen Sicherheitslösungen. Cybersicherheit für Sicherheitsprodukte sind unter anderem Themen von VdS Schadenverhütung (Halle 6, Stand 6D100), UL International Germany (Halle 6, Stand 6A10) und CN Group CZ (Halle 1, Stand 1B08).
Das Smartphone als Medium zur Identifikation: Bei Berechtigungsprüfungen, etwa beim Zutritt an der Tür oder beim Zugriff auf Maschinen oder Daten, spielt das Smartphone als App-Basis ohnehin eine wichtige Rolle. Zunehmend wird es aber auch als Medium zur Identifikation genutzt, denn mit der aktuellen Übertragungslösung "Bluetooth Low Energy" werden Akku oder Batterien bei der Kommunikation zwischen Smartphone und Leseterminal geschont. Den Einsatz von Smartphones als Schlüssel zeigen beispielsweise 2N Telekomunikace (Halle 5, Stand 5H20), DOM Sicherheitstechnik (Halle 3, Stand 3C132), EVVA (Halle 3, Stand 3F69), FSB Franz Schneider Brakel (Halle 3, Stand 3G139), LOQIT (Halle 1, Stand 1E74), Süd-Metall Beschläge (Halle 3, Stand 3F20)

Cloud-Lösungen weiter auf dem Vormarsch: Für Effizienz und Flexibilität im Identity und Access Management sorgen insbesondere Cloud-Lösungen, die entweder vom Nutzer selbst gemanagt oder von externen Dienstleistern (Access Control as a Service - ACaaS) angeboten werden. Exemplarisch seien hier Genetec (Halle 5, Stand 5G30 u. Halle 7, Stand 7B33), SALTO Systems (Halle 3, Stand 3D120) und Vanderbilt International (Halle 6, Stand 6D90) genannt.
Cloud-Lösungen erleichtern durch die große Menge an verfügbaren Daten und die Rechenkapazität auch, dass Anomalien oder konkrete Betrugsversuche bei Zutritt, Zugang oder Zugriff leichter entdeckt werden. Voraussetzung für einen Nutzen ist allerdings ein hohes Maß an Datensicherheit.

Bei aller Sicherheit auch an den Datenschutz denken: Auch bei der Videoüberwachung spielt Datensicherheit eine wichtige Rolle. Kamerabilder müssen nicht nur aussagekräftig für unterschiedlichste maschinelle Bildanalysen sein, sondern auch authentisch, also nachweisbar echt und vertrauenswürdig sein. Eine zusätzliche Herausforderung ist hier, dass auch Videoüberwachungslösungen aus Wirtschaftlichkeitsüberlegungen sowie aus Komfort- und Performance-Aspekten in der Regel Web-Technologien nutzen und die Verarbeitung der Videodaten in der Cloud oder bei Service-Partnern erfolgt. Hinzu kommen die Anforderungen des Datenschutzes, etwa nach der neuen Datenschutzgrundverordnung. Beides hat Auswirkungen auf das Design der Sicherheitslösungen (Bereich Videoüberwachung: Infotecs (Halle 8, Stand 8D50), MOBOTIX (Halle 7, Stand 7B33), Bereich Zutrittskontrolle PCS Systemtechnik (Halle 3, Stand 3F59).

zusätzliche Herausforderung ist hier, dass auch Videoüberwachungslösungen aus Wirtschaftlichkeitsüberlegungen sowie aus Komfort- und Performance-Aspekten in der Regel Web-Technologien nutzen und die Verarbeitung der Videodaten in der Cloud oder bei Service-Partnern erfolgt. Hinzu kommen die Anforderungen des Datenschutzes, etwa nach der neuen Datenschutzgrundverordnung. Beides hat Auswirkungen auf das Design der Sicherheitslösungen (Bereich Videoüberwachung: Infotecs (Halle 8, Stand 8D50), MOBOTIX (Halle 7, Stand 7B33), Bereich Zutrittskontrolle PCS Systemtechnik (Halle 3, Stand 3F59).