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DNS Kongress

Der Digital Networking Security Kongress findet während der kompletten Laufzeit der security essen in der Halle 8 statt.

Hier stellen wir Ihnen alle (Keynote-) Speaker kurz vor. Aktuell befindet sich die Seite im Aufbau - sie wird regelmäßig aktualisiert.

Keynote Dienstag, 22.09.20, 11:00 - 12:00
Cyberwar - Die Gefahr aus dem Netz - Warum auch die physische Sicherheitswelt bedroht ist

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Frank Rieger
Hacker, Sachbuchautor, Sprecher des Chaos Computer Clubs (CCC)

Frank Rieger, Jahrgang 1971, ist Hacker, Sachbuchautor, Technikpublizist, Internetaktivist und einer der Sprecher des Chaos Computer Clubs (CCC). Beruflich arbeitet er u.a. als technischer Geschäftsführer eines Unternehmens für Kommunikationssicherheit. Er ist Mitgründer erfolgreicher deutscher Startup-Unternehmen in den Bereichen mobile und ortsbezogene Informationsdienste und Datensicherheit. Frank Rieger schreibt u.a. für die Frankfurter Allgemeine (Sonntags)Zeitung, Spiegel, Süddeutsche und Lettre International vielbeachtetete Artikel zu Themen an der Schnittstelle zwischen Technologie und Gesellschaft. Zusammen mit Constanze Kurz verfasste er die Bücher "Die Datenfresser – Wie Internetfirmen und Staat sich unsere persönlichen Daten einverleiben und wie wir die Kontrolle darüber zurückerlangen" (S. Fischer, 2011). "Arbeitsfrei – Eine Entdeckungsreise zu den Maschinen, die uns ersetzen." (Riemann, 2013) und "Cyberwar - Die Gefahr aus dem Netz. Wer uns bedroht und wie wir uns wehren können" (C. Bertelsmann, 2018).“

Foto: Autor OT , Frank Rieger auf der re:publica 2019, Quelle Wikipedia , CC Creative Commons

Abstract

Physische Sicherheitssysteme – zum Beispiel Schließsysteme, Zugangskontrolle oder Einbruchmeldesysteme – werden immer stärker digital vernetzt. Dabei hält die digitale Sicherheit meist nicht mit der Qualität der physischen Sicherheit mit. Angriffe, bei denen aus dem Netz in die physische Welt gewirkt werden kann – Türen entriegeln, Zugangsberechtigungen freischalten, Fehlalarme auslösen etc. – sind nicht länger nur in Hollywood-Filmen zu sehen. Die Folgen können für Nutzer und Betreiber der Anlagen teils dramatische Folgen haben. Es geht dabei nicht nur um das Versagen beim eigentlichen Schutzziel, etwa der Gewährleistung von Sicherheit gegen Einbrüche oder Diebstahl. Die Verfügbarkeit der Systeme wird ebenfalls angegriffen: Türen lassen sich nicht mehr öffnen, Produktionsausfälle entstehen, Fehlalarme machen Abschaltungen nötig. Zu allem Überfluss wird in letzter Zeit die Software in den Sicherheitssystemen nicht nur erfolgreich angegriffen, die Computer in den Türschlössern oder Kameras werden auch gern komplett übernommen und in Botnetze für Netzwerk-Überlastungsangriffe integriert.

Keynote Mittwoch, 23.09.20, 10:00 - 11:00
Leben und Arbeiten in der Zukunft

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Michael Carl
Zukunftsforscher, Director carl institute for human future

Michael Carl, Jahrgang 1968, ist Futurist, Wissenschaftler, Keynoter, Journalist, Autor, Zukunftsforscher, Theologe. Er hat über mehrere Jahre in unterschiedlichen leitenden Funktionen daran mitgewirkt, den 2b AHEAD ThinkTank zu Europas größtem unabhängigen Zukunftsforschungsinstitut zu entwickeln. Inzwischen hat er sein eigenes Institut gegründet: Das carl institute for human future. Hier prägt Michael Carl mit unabhängigem Blick und präziser Analyse als Zukunftsforscher die Zukunftsbilder zahlreicher Unternehmen in unterschiedlichsten Branchen. Er forscht, entwickelt und publiziert, welche substanziellen Veränderungen unserer Lebens- und Arbeitswelten sich heute schon sinn-voll prognostizieren lassen und welche Konsequenzen sich daraus für die Geschäftsmodelle der Zukunft ergeben. So unterstützt er Unternehmen dabei, sich zukunftssicher aufzustellen.

Foto: © 5 STERNE REDNER

Mehr

Michael Carl blickt auf eine langjährige Berufslaufbahn in der Strategie- und Organisationsentwicklung zurück: Nach dem Studium der Evangelischen Theologie war er zunächst als Journalist und Redakteur bei der ARD tätig. Schließlich baute Michael Carl als Abteilungsleiter in einer ARD-Anstalt das dortige Strategiebüro auf – ein Novum im öffentlich-rechtlichen Rundfunk. In dieser Funktion steuerte er wichtige Strategie- und Struktur-Projekte.

Die Zukunft des Menschen treibt ihn an – in Wirtschaft und Arbeit, in Gesellschaft und Lebenswelten, genauer: Das Zukunftsbild des Menschen und wie wir beginnen, es zu gestalten.

Ausbildung:

  • Studium der Evangelischen Theologie in Hamburg, Edinburgh und Frankfurt am Main
  • Journalistisches Volontariat
  • Systemische Organisationsentwicklung

Beruflicher Werdegang:

  • Reporter, Redakteur und Moderator bei MDR Sputnik, MDR Jump in Halle und radioeins des rbb in Potsdam
  • Persönlicher Referent der Hörfunkdirektorin des rbb
  • Abteilungsleiter Unternehmensentwicklung rbb
  • Leiter Strategiebüro ebenda
  • Managing Director Research & Analysis, 2b AHEAD Think Tank
  • Gründer und Director des carl institutes for human future

Keynote Donnerstag, 24.09.20, 10:00 - 10:35
Live Hacking – Smart Home / Wlan / IOT

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Matteo Große-Kampmann
Geschäftsführer, AWARE7 GmbH

Die professionelle Durchführung von Sicherheitsuntersuchungen komplexer IT-Landschaften ist die Expertise von Matteo Große-Kampmann. Er ist technischer Geschäftsführer der AWARE7 GmbH, einem Cyber Security Unternehmen aus Gelsenkirchen, das spezialisiert ist auf moderne Cyber Angriffe auf Mensch und Technik. Zusätzlich ist er kooperativer Doktorand am Institut für Internet-Sicherheit und der Ruhr Universität Bochum. Dort forscht er interdisziplinär in den Bereichen IT-Sicherheit, Datenschutz und Medizintechnik. Er veröffentlicht zudem diverse wissenschaftliche Papiere, sowie massentaugliche Artikel und Blogbeiträge, um Interessierte Personen auf die Digitalisierung vorzubereiten, Hemmnisse abzubauen und Skepsis zu senken. Bundesweit wird er für Live Hacking und Awareness Veranstaltungen gebucht. Zu seinem Publikum zählen MitarbeiterInnen, Führungskräfte und GeschäftsführerInnen, die über die neusten Bedrohungen aufgeklärt werden wollen. Als Experte steht er im (über)regionalen Funk und Fernsehen gelegentlich vor der Kamera.

Chris Wojzechowski
Geschäftsführer, AWARE7 GmbH

Die Organisation, Planung und Durchführung von auf Cyber Security spezialisierten Workshops, Seminaren und Live Hacking Shows ist die Expertise von Chris Wojzechowski. Er ist Geschäftsführer der AWARE7 GmbH, einem Cyber Security Unternehmen aus Gelsenkirchen, das spezialisiert ist auf moderne Cyber Angriffe auf Mensch und Technik. Der ehemalige Mitarbeiter und Projektleiter vom Institut für Internet-Sicherheit durfte bereits Studien im Auftrag diverser Bundesministerien und Ämter fedeführend mitgestalten. Laufend schreibt er massentaugliche Artikel und Blogbeiträge, um Interessierte Personen auf die Digitalisierung vorzubereiten, Hemmnisse abzubauen und Skepsis zu senken. Bundesweit wird er für Live Hacking und Awareness Veranstaltungen gebucht. Zu seinem Publikum zählen MitarbeiterInnen, Führungskräfte und GeschäftsführerInnen, die über die neusten Bedrohungen aufgeklärt werden wollen. Als Experte steht er im (über)regionalen Funk und Fernsehen vor der Kamera und berichtet verständlich über komplexe Angriffe und neue Probleme in der IT- und IT-Sicherheit.

Weitere Referenten

Neben den Keynotes bietet der DNS Kongress zahlreiche weitere spannende und informative Vorträge von hochkarätigen Experten der Sicherheitsbranche.

Peter Varenhorst:
Digitale Konvergenz im Sicherheitsbereich oder warum nur Zusammenarbeit hilft - Kooperation von Polizei und Wirtschaft

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Kriminalhauptkommisar, Prevention Cybercrime, Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen

Peter Vahrenhorst ist Kriminalhauptkommissar beim Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen. Er ist für die Prävention von Cybercrime mit der Zielrichtung „Wirtschaft“ zuständig. Die Aufgabenfelder des Cybercrime-Kompetenzzentrums liegen unter anderem in der Computer Forensik, der Mobile Forensik, Ermittlungen, TKÜ, Open Source Recherche, Kriminalistische luK-Lageunterstützung, Prävention/Medien und der Auswertestelle Kinderpornografie.

Nach dem Studium an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW war Peter Vahrenhorst zunächst 10 Jahre als IT-Ermittler tätig. Danach war er im Bereich der polizeilichen Prävention zum Thema Internet unterwegs. Drei Jahre war er zusätzlich Lehrbeauftragter an der Universität Bielefeld.

Peter Vahrenhorst wurde 2009 mit dem Preis „Kooperation Konkret“ vom Schulministerium NRW und 2010 mit dem Landespreis Innere Sicherheit vom Ministerium für Inneres und Kommunales NRW ausgezeichnet.

Holger Berens:
Mehr Sicherheit durch abteilungsübergreifende Zusammenarbeit - Herausforderungen und Lösungsansätze

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Studiengangsleiter Compliance und Corporate Security, LL.M. an der Rheinischen Hochschule, Leiter Kompetenzzentrum Internationale Sicherheit (KIS), Vorstandsvorsitzender BSKI e.V.

Holger Berens berät seit mehr als 30 Jahren internationale Unternehmen in allen Bereichen des Compliance- und Sicherheitsmanagements. Er ist Leiter des Studiengangs Compliance and Corporate Security (LL. M.) an der Rheinischen Fachhochschule (RFH) in Köln und Leiter des Kompetenzzentrums für Internationale Sicherheit (KIS) an der RFH. Außerdem ist es Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes für den Schutz kritischer Infrastrukturen (BSKI) und darüber hinaus Gesellschafter der reduceo GmbH und verantwortet dort den Bereich Informationssicherheit.

Holger Berens ist Mitglied der Expertengruppe von DIGITAL SME, einem Small Business Standards Projekt mit Sitz in Brüssel, einer europäischen NGO, die von der Europäischen Kommission und den EFTA Mitgliedsstaaten im Rahmen der ISO 27001 kofinanziert wird, um ISO 27001 ff. für KMU in der EU umzusetzen und Vorsitzender des Ethic Advisory Board CIVILnEXt der EU.

FH-Prof. Dr. Martin Langer:
Wenn der Albtraum Realität wird... Organisationstheoretische Ansätze im Risiko- und Krisenmanagement

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Studiengangsleiter Fachbereich Risiko- und Sicherheitsmanagement, FH Campus Wien

Martin Langer ist Fachbereichsleiter an der Fachhochschule FH Campus Wien und leitet den Bachelorstudiengang Integriertes Sicherheitsmanagement und den Masterstudiengang Integriertes Risikomanagement. Martin Langer war im Rahmen internationaler Einsätze für das Rote Kreuz, das österreichische Bundesheer und die UNO international tätig und hat jahrelange Erfahrung in der Beratung von Organisationen im Bereich Risiko- und Sicherheitsmanagement.

Abstract:

  • Das Wackelsteinphänomen
  • Hat Murphy recht?
  • Kompliziert oder Komplex?
  • Wie manage ich das Unerwartete?

Foto: © FH Campus Wien/Ludwig Schedl

Michael Zimmer:
Reale Attacken und was man daraus lernen kann

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Geschäftsführer der G DATA Advanced Analytics GmbH

Michael Zimmer ist Geschäftsführer der G DATA Advanced Analytics GmbH. Nach Stationen in Entwicklung, Vertrieb und Integration technischer Fachanwendungen (CAD, CAE, CAM, GIF) beschäftigt er sich seit über 20 Jahren mit dem Vertrieb und der Implementierung von IT Sicherheits-Software und -Dienstleistungen in bestehende Unternehmensstrukturen. Seine aktuellen Interessen liegen in der Beratung insbesondere mittelständischer Unternehmen, Institutionen und Behörden bei der effizienten und benutzerfreundlichen Umsetzung ganzheitlicher IT-Sicherheitskonzepte.

G DATA Advanced Analytics GmbH (GD ADAN) ist Teil der G DATA Gruppe und bedient Unternehmen und öffentliche Einrichtungen mit IT Sicherheitsdienstleistungen in den Feldern Beratung, Penetrationstests, Incident Response, Schulung und Malwareanalyse. Insbesondere bei der Abwehr und Bewältigung von Cyberangriffen hat sich GD ADAN seit Gründung des Unternehmens einen Namen gemacht. Hochqualifizierte Experten für Schadsoftware und IT-Infrastruktursicherheit in Verbindung mit einem schlagkräftigen Entwicklerteam ermöglichen es GD ADAN nicht nur hochspezialisierte Dienstleistungen zu erbringen, sondern auch kundenspezifische Sicherheitslösungen effektiv und zeitnah umzusetzen. Derzeitiger Schwerpunkt der Tätigkeit sind IT-Security Beratung, Penetrationstests in allen Ausprägungen sowie die Unterstützung bei IT Sicherheitsvorfällen (Incident Response).

Abstract:

Fallbeispiele aus unserer täglichen Praxis. Konkrete Handlungsempfehlungen zur Verbesserung des IT-Sicherheitsniveaus.

Resultierend aus den Praxiserfahrungen der G DATA bei jüngeren Incident Response Fällen und Penetrationstests werden IT-Sicherheitsmaßnahmen und -Dienstleistungen unter dem Kosten-Nutzen-Aspekt unter die Lupe genommen. Welche typischen Schwachstellen gibt es? Womit fange ich an? Worauf muss ich dabei achten? „Optimierte Resilienz“ und „Incident Readiness“ werden als effiziente Ansätze für robuste und verteidigungsfähige IT-Strukturen dargestellt.

Dipl. Inform. Werner Metterhausen:
IT-Security für IP-basierte Sicherheitstechnik IT-Sicherheit für das Sicherheitsmanagement

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Senior Berater, VZM - VON ZUR MÜHLEN’SCHE GmbH, BdSI

Werner Metterhausen ist Dipl.-Informatiker, Senior Consultant der VON ZUR MÜHLEN’SCHE GmbH, BdSI. ISMS ISO 27001 Lead Auditor.

Zu seinen Tätigkeitsschwerpunkten gehören Tests und Zertifizierung von Rechenzentren, RZ-Konsolidierung (Standortbewertung), Business Continuity Management, IT-Notfallmanagement, Informationssicherheit und Datenschutz.

Siegfried Müller:
Security by Design von IoT Anwendungen

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Geschäftsführer, MB connect line GmbH Fernwartungssysteme

Siegfried Müller ist geschäftsführender Gesellschafter der MB connect line GmbH. In seinen ersten Berufsjahren als Steuerungstechniker für den Maschinenbau hat er den Nutzen von Fernwartung erkannt. Im Alter von 25 Jahren gründete er MB connect line. Unter seiner Leitung entwickelte sich das Unternehmen zum Technologieführer in den Bereichen Fernwartung, Datenerfassung und Industrial Security.

Seit über 20 Jahren treibt Siegfried Müller mit viel Engagement und Leidenschaft die Entwicklung neuer Produkte und Lösungen für die sichere industrielle Kommunikation über Internet voran. Als Stratege und Experte zur Cybersicherheit im industriellen Umfeld bringt er sein Wissen auch in nationalen und internationalen Arbeitskreisen ein – beispielsweise beim Cluster Mechatronik & Automation Bayern e.V., beim TeleTrusT – Bundesverband IT-Sicherheit e.V. und in der European Cyber Security Organisation (ECSO). Die wichtigen wirtschaftlichen Themen adressiert er als Senator im internationalen Wirtschaftssenat (IWS).

Abstract:

Mit den Digitalisierungsbestrebungen der Unternehmen werden täglich neue Produkte und Services entwickelt. Der neue Digitalisierungsmarkt bietet ein enormes Potential für neue Produkte und Lösungen in den unterschiedlichsten Branchen. Es ist ein leichtes, günstige Hardware zu kaufen und diese mit einer überall erhältlichen Open Source Applikation zu verheiraten. Da wird ein wenig Linux, MQTT und Raspberry PI zusammengesteckt – und fertig ist das IOT-Produkt, das selbst eingesetzt oder gar verkauft wird. Jedoch, wie sieht das in Sachen IT-Sicherheit aus?

Es ist nun leicht vorstellbar, dass viele dieser neuen Produkte und Geräte direkt mit dem Internet verbunden sind oder gar eine aktive Schnittstelle zwischen internen Netzwerken und dem Internet bilden. Gleichzeitig weiß man, dass es sich beim Anschluss an das öffentliche Internet um einen sensiblen Übergang handelt, an dem nur vertrauenswürdige Geräte genutzt werden sollten. Aber ist dieses Vertrauen gerechtfertigt, wenn die Geräte rein nach Funktionalität gebaut werden – ohne jeglichen Sicherheitsleitfaden und ohne Sicherheits-Framework? Da drängt sich ein Vergleich mit Safety bzw. funktionaler Sicherheit auf. Es ist heutzutage gar nicht mehr vorstellbar, ohne Risikoanalyse der Sicherheitstechnik eine Maschine zu entwickeln. Oder dass die darin verbauten Sicherheitselemente keine entsprechende Zertifizierung haben. Vielmehr geben Standard und Normen vor, wie Sicherheitskomponenten entwickelt und angewendet werden müssen. Für die Informationstechnik gibt es diese Vorgaben zwar noch nicht, aber mit Security by Design sind die Methoden bekannt. Man muss sie jedoch anwenden.

Der Vortrag vermittelt Wissen über gängige Security by Design Prozesse und Handlungsempfehlungen. Insbesondere zum Design von IoT Geräten von der Hardware bis zur Software. Im einzelnen gehts es um Einbindung von Secure Elements, Secure Boot und Secure Firmware mit zwingendem Patchmanagement. Des weiteren beschäftigt sich der zweite Teil des Vortrags mit der Integration von IoT Anwendungen, z.B. mit der Anwendung Docker zur Domänentrennung und welche Rollen heutzutage Daten-Dioden in der Automatisierungswelt spielen.

Norbert Schaaf:
Abgrenzung von professioneller Smart Security zu Smart Home-Systemen

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Geburtsdatum/-ort: 21.10.1955 in Wiesbaden

Position: Geschäftsführer der Atral-Secal GmbH – Mitglied der Hager Gruppe

Weitere Aktivitäten:

  • Vorstandsvorsitzender des BHE Bundesverband Sicherheitstechnik e. V.
  • Vorstandsvorsitzender des Forums „Rauchmelder retten Leben“
  • stellvertretender Vorsitzender des Forums „CO macht KO“
  • Vorsitzender in IEC/TC 79 (internationale Sicherheitstechnik) und CLC/TC 79 (europäische Sicherheitstechnik), sowie Mitglied in zahlreichen deutschen (DIN/DKE) und europäischen (TC79/TC72) Normungsgremien

Abstract:

Fast alle Smart Home Anbieter bieten auch Geräte mit Sicherheits- bzw. Securityfunktionen an z. B. Bewegungsmelder oder Öffnungsmelder. Zusammen mit einer Scharf-/Unscharffunktion, z. B. mit einem Handsender, wird diese Zusammenstellung dann als Alarmanlage mitverkauft.

Um hier eine klare Abgrenzung zu einer vollfunktionsfähigen Alarmanlage herzustellen wurde die VDE V 0826-1 mit Schnittstellen zu Smart Home Funktionen entwickelt. Der Vortrag soll die Unterschiede darstellen.

Philipp Rothmann:
Sichere Netzwerke in Gebäuden

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IT-Security-Coach

Philipp-Christopher Rothmann, seit 2007 in den Gravitiationsfeldern Informationssicherheit, Cyber-Security, IT Governance, Datenschutz und Notfallmanagement tätig.

Führungs-, Beratungs- und Prüfungserfahrung als IT-Manager, -Berater, -Revisor/Auditor und -Risikomanager in diversen Bundesbehörden, internationalen Banken, Wirtschaftsprüfern sowie im Mittelstand im In- und Ausland.

Als Mitglied der Information Systems Audit and Control Association (ISACA) und durch regelmäßige Veröffentlichungen sowie mehrjährige Beratungs-, Prüfungs- und Referenten-Tätigkeiten ist Herr Rothmann ausgewiesener Experte im Gebiet der allgemeinen IT und speziell Informationssicherheit.

Abstract:

  • Die Situation in der Gebäudeautomatisierung
  • Cyber Security in Smart Buildings (Video, Access, Networks)
  • Neuerungen und Änderungen bzw. Herausforderungen
  • Was tun? Effektive und wirtschaftliche Ansätze, Beratung und Cyber-Security Produkte aus dem Errichter-Umfeld.

Hardo Naumann und Michael Meissner:
Cyber Security bei Videosicherheitssystemen

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Hardo Naumann (Bild)
Accellence Technologies GmbH, Hannover

  • Jahrgang 1964
  • Seit 1992 Softwareentwicklung für Videotechnik
  • 1992 – 2000 Sican GmbH, Hannover
  • Seit 2000 Accellence Technologies GmbH, Hannover
  • General Manager Alarm Receiving Solutions
  • Verantwortlich für EBÜS (www.ebues.de)
  • Mitarbeit in den BHE Fachausschüssen Video und NSL, Referent bei BHE Seminaren
  • Autor verschiedener Fachbeiträge zum Thema Videosicherheitstechnik

Michael Meissner
AEviso Technology Co. Ltd., Taiwan

  • Jahrgang 1963
  • Seit 1983 in der Videosicherheitstechnik
  • 1983 – 1999 Videotronic International GmbH
  • 1999 – 2013 HeiTel Digital Video GmbH, Geschäftsführender Gesellschafter
  • Seit 2013 Gesellschafter und CEO bei AEviso Technology Co., Ltd., Taipei, Taiwan
  • Seit 2010 Vorsitzender Fachausschuss Video des BHE
  • Referent und Moderator auf BHE Kongressen
  • Autor verschiedener Fachbeiträge zum Thema Videosicherheitstechnik

Abstract:

An vielen Orten sind heute Videosicherheitssysteme (VSS) geplant oder bereits vorhanden. Insbesondere VSS mit Internet-Anschluss bieten hier sehr komfortable Möglichkeiten, Videobilder einzusehen und auszuwerten. Die Anbindung an das Internet bzw. die Cloud ist allerdings auch risikobehaftet in Bezug auf die Schutzziele der Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit: durch Hackerangriffe, fehlerhafte Software in den Geräten und Steuerungssystemen, Hintertüren und Schadsoftware können IP-Kameras digital zerstört, kompromittiert, ausgelesen oder sogar zu einem Angriff auf andere Ziele fremdgesteuert werden.

Das Thema Sicherheit wird meist intuitiv mit Angriffen von außen in Verbindung gebracht. Folgerichtig unterliegen bei den üblichen Firewall-Einstellungen vor allem jene Verbindungen strengen Regeln, die von außen (aus dem Internet) nach innen (in das private Netz, LAN) aufgebaut werden. Hingegen wird der Aufbau von Verbindungen von innen nach außen meist nicht oder nur wenig reglementiert, um den Zugriff der Anwender auf die verschiedenen weltweiten Internet- Anwendungen und Dienste nicht zu beeinträchtigen.

Cyber Security bei Videosicherheitssystemen ist in den letzten Jahren immer wichtiger geworden und wir zeigen auf, mit welchen Mitteln und Maßnahmen der Planer und Errichter ein VSS sicher planen und errichten kann.

Dr. Ulrich Dieckert:
Einbau von Smart Home Devices: was ist rechtlich zu beachten?

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Rechtsanwalt

Rechtsanwalt Dr. Ulrich Dieckert ist Seniorpartner der Sozietät DIECKERT Recht und Steuern, die unter anderem für die Bau- und Gebäudewirtschaft beratend tätig ist. Dr. Dieckert hat sich auf das Recht der Gebäudetechnik spezialisiert, was sicherheitstechnische Einrichtungen und Smart Home Devices miteinschließt.

Dr. Dieckert ist als Referent auf Kongressen und Messen der Sicherheitsbranche aktiv, seine zahlreichen Veröffentlichungen zum Thema sind unter www.dieckert.de abrufbar.

Wilfried Joswig:
Podiumsdiskussion: BIM (Building Information Modeling) - Neuer Trend für Planer und Errichter?

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Geschäftsführer, Der Verband für Sicherheitstechnik e.V.
Geschäftsführer bei VfS Forum für Sicherheit GmbH

Sonstige Tätigkeiten:

  • Mitglied im Vorstand ASW-Bund
  • Mitglied im Beirat der NBS
  • Referent bei der IHK Stade, Projektmanagement

Vorherige Tätigkeiten:

  • 1999 bis 2011 Projektmanagementdirektor bei der Siemens AG (später Nokia Siemens Networks GmbH und Co KG)
  • 1988 bis 1999 Siemens Gebäudetechnik Nord Teamleiter Projektierung und Abwicklung, Teamleiter für strategische Projekte (Krankenhäuser, Justizvollzugsanstalten, Flughäfen, Tunnel) und Veranstaltungsräume (Theater)
  • Berater für Ingenieurbüros
  • Branchenmanager Justizvollzugsanstalten
  • Mitarbeit in div. Verbänden
  • 1978 bis 1988 Siemens ESA, Planung nachrichten- und sicherheitstechnischer Einrichtungen für militärische Projekte, Studiotechnik für Rundfunk, Fernsehen und Übertragungswagen, Leitstellen für Feuerwehr und Polizei, Sondertechniken
  • Schulungen und Präsentationen

Ausbildung:

  • Fernmeldehandwerker bei der Deutschen Telekom
  • Dipl. Ing. Nachrichtentechnik FH der Deutschen Telekom

Ilan Leonard Selz:
Rechtliche Vorgaben zum Schutz von Betriebsgeheimnissen

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LL. M. (Minnesota), Rechtsanwalt, Senior Associate, SCHÜRMANN ROSENTHAL DREYER Partnerschaft von Rechtsanwälten mbB

  • Langjährige Tätigkeit im IT- und Datenschutzrecht, zugelassen als Rechtsanwalt seit Anfang 2018
  • Seit 2018 Rechtsanwalt bei Schürmann Rosenthal Dreyer Berlin
  • Referendar am Kammergericht Berlin mit Stationen bei der IHK Berlin und bei verschiedenen international tätigen Großkanzleien (Schwerpunkt: Compliance, ITDatenschutzrecht)
  • Vielfältige Erfahrung durch die Rechtsberatung diverser Unternehmen zu Knowhow- und Geschäftsgeheimnisschutz vor externen und internen Risiken, gerichtlich und außergerichtlich
  • Umfassende datenschutzrechtliche Betreuung, beispielsweise für die ABK (Allgemeine Beamten Bank AG) sowie Hasso-Plattner-Institut für Digital Engineering GmbH
  • Umsetzung von Projekten zur Digitalisierung in verschiedenen Branchen und Erstellung von Konzepten zur Kundendatenanalyse und individuellen Kundenansprache (Big Data), Datennutzungskonzepte und Consent-Management
  • Promotionsvorhaben um Thema „Strafbarkeit der rechtlichen Datenspionage durch Mitarbeiter“

Abstract:

Wer nicht schon längst tätig geworden ist und angemessene Maßnahmen zur Geheimhaltung von wertvollen Geschäftsgeheimnissen ergriffen hat, sollte dies spätestens seit Verabschiedung des Geschäftsgeheimnisgesetzes im April 2019 tun. Um in den Genuss des rechtlichen Geheimnisschutzes zu kommen, müssen schützenswerte Informationen im Unternehmen identifiziert und kategorisiert werden sowie Schutzkonzepte entwickelt und umgesetzt werden. Dabei sollte insbesondere auch der Abschluss von Geheimhaltungsvereinbarungen (auch als sog. „non disclosure agreements“ bekannt) mit Mitarbeitern und Geschäftspartnern im Fokus stehen.

Rechtsanwalt Ilan Leonard Selz erklärt Ihnen praxisorientiert, worauf es ankommt. Schwerpunkte des Vortrags sind der hohe Wert von Geschäftsgeheimnissen für den Innovationswachstum, ein Zusammenfassung des neuen (europa)rechtliche Rahmens, die Implementierung von angemessenen Geheimhaltungsmaßnahmen und die außergerichtliche wie gerichtliche Durchsetzung im Fall einer Verletzung Ihrer Geschäftsgeheimnisse.