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Unternehmensnews

E-Commerce: Paketanlieferung leicht gemacht / Wie der Onlinehandel die Logistik revolutioniert

E-Commerce: Paketanlieferung leicht gemacht / Wie der Onlinehandel die Logistik revolutioniert

Velbert, September 2016. Digitalisierung ändert zusehends den Alltag und insbesondere das Konsumverhalten. Waren wie Bücher, Schuhe, Kleidung und Accessoires sowie Eintrittskarten für Veranstaltungen werden bereits in größerem Maße im Internet gekauft als in der physischen Welt[1]. Damit steigen die Anforderungen an Paketdienstleister und zahlreiche Kunden klagen über unzuverlässige Lieferungen. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hat Anfang dieses Jahres unter Paket-Ärger.de ein Beschwerdeportal eingerichtet. Allein in den ersten neun Wochen gingen über 1.600 Beschwerden ein. Die Paketkunden ärgerten sich am häufigsten darüber, dass ihnen Sendungen nicht übergeben wurden obwohl sie den ganzen Tag anwesend waren[2]. Um dieses Problem zu beheben werden technische Lösungen im Bereich der Post- und Paketannahme entwickelt. So bietet das Unternehmen Glutz eine elektronische Paketfachanlage an. „Die Pakete werden bis zur Abholung in einem gesicherten Fach aufbewahrt. Zudem können, im Gegensatz zu den Anlagen von DHL, alle Lieferdienste die Fachanlage ohne Vorwissen nutzen“, erklärt Tammo Berner, Geschäftsführer der Glutz Deutschland GmbH. Falls der Paketbote den Empfänger nicht erreicht, wählt er durch einen Knopf neben dem Namensschild des Empfängers das Paketfach und die benötigte Fachgröße (S bis XL) an. Ein freies Fach öffnet sich, der Bote legt die Lieferung hinein und eine E-Mail wird automatisch an den Paketempfänger gesendet. Um die Sendung abzuholen identifiziert sich der Adressat mittels Zutrittsbadge oder einem Pin, wodurch sich sein Fach öffnet. Daraufhin wird erneut eine E-Mail verschickt mit der Angabe, dass das Paket abgeholt wurde.

Da viele Hoch- und Mehrfamilienhäuser bereits über elektronische und schlüssellose Systeme für den Zutritt verfügen, kann die Paketanlage in das vorhandene System integriert werden, ohne weitere Identifikationsmedien verwenden zu müssen. So regeln berechtigte Personen den Zugang zu allen Räumen und ihrer Post mit nur einem Medium. Bei Abwesenheit ist es mit der elektronischen Zutrittskontrolle außerdem möglich Handwerkern, Pflegepersonal und weiteren autorisierten Personen einen zeitlich beschränkten Zugang zu gewähren.

 

Weitere Informationen unter www.glutz.com



[1] https://www.bitkom.org/Publikationen/2013/Studien/Trends-im-ECommerce/BITKOM-E-Commerce-Studienbericht.pdf
[2] http://www.verbraucherzentrale.nrw/link1178759A.html