Die Referenten

Helmut Adamski

Helmut Adamski

Helmut Adamski ist Pionier und Marktführer in der IoT Landschaft und derzeit CEO & Chairman der IP500 Alliance. Er verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung in der Hightech-Industrie, mit dem Fokus auf das Internet der Dinge und IT-Netzwerk-Lösungen, Wireless-Chip-Technologien sowie Sicherheit und Sicherheitsanwendungen für intelligente Gebäude / Anlagen.

Als Vorstandsmitglied führte, vergrößerte und verkaufte er Hightech-Unternehmen auf globaler Ebene. Von 2003 bis 2013 war er CEO bei Swissphone und Funkwerk. Zwischen 1993 - 2002 Managing Director der SMS GmbH und Data I / O in Seattle, USA. Zuvor in verschiedenen Positionen als Executive bei Schneider & Koch (S & K) und als Projektmanager bei Digital Equipment Corporation (DEC) und CERN (Research Center, Genf).

Adamski hat einen Abschluss als Ingenieur in Elektrotechnik und besuchte Executive-/MBA-Programme am Institut of Excellence, San Diego und der Universität Stanford, CA.

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Bartol Filipovic

Bartol Filipovic

Bartol Filipovic studierte Informatik an der Universität Frankfurt am Main mit den Schwerpunkten angewandte Kryptographie, IT-Sicherheit und Hardwareentwurf. Er ist am Fraunhofer-Institut für Angewandte und Integrierte Sicherheit (Fraunhofer AISEC, Garching bei München) tätig und leitet dort seit 2013 den Bereich Produktschutz und Industrial Security. Vorher war er Projektleiter und dann 3 Jahre Gruppenleiter mit Schwerpunkten Embedded-, Automotive- und Industrial Security. Vor seiner Zeit bei Fraunhofer war Filipovic für 2 Jahre bei der Deutschen Bank im Bereich IT-Sicherheit tätig.

Sein Team am AISEC beschäftigt sich intensiv auch mit dem Thema Security für Industrie 4.0 und betreibt unter anderem ein Sicherheitslabor für Automatisierungs- und Vernetzungs-Komponenten. Die Fachleute befassen sich mit Sicherheitsaspekten sowohl im Rahmen von Industrieaufträgen als auch in geförderten Forschungsprojekten, beispielsweise seit Juni 2014 im EU-Projekt Ecossian (European Control System Security Incident Analysis) mit dem Ziel, ein paneuropäisches Monitoring- und Frühwarnsystem für kritische Infrastrukturen zu entwickeln.

Ein Tätigkeitsschwerpunkt bei der Zusammenarbeit mit Industrieunternehmen ist der Schutz von elektronischen Geräten vor Reverse Engineering und unautorisierten Nachbauten und Manipulationen. Dazu werden sowohl Angriffe (Penetrationstests) als auch Schutzmaßnahmen dem Stand der Technik entsprechend erforscht und entwickelt. Sicherheitslösungen des Fraunhofer AISEC sind in der Praxis erprobt und in kommerziellen, weltweit vertriebenen Serienprodukten im Einsatz. Bartol Filipovic koordiniert im „Nationalen Referenzprojekt für IT-Sicherheit in der Industrie 4.0“ die Aktivitäten zur Angriffserkennung und die Schutzmaßnahmen.

Dr.-Ing. Holger Flatt

Dr.-Ing. Holger Flatt

Dr. Holger Flatt studierte Elektrotechnik mit der Studienrichtung Mikroelektronik an der Leibniz Universität Hannover. Nach Abschluss seines Diploms mit Auszeichnung arbeitete Flatt von 2004 bis 2011 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Mikroelektronische Systeme der Leibniz Universität Hannover. Sein Forschungsschwerpunkt bestand im Entwurf einer konfigurierbaren RISC/Coprozessorarchitektur zur Echtzeitverarbeitung von Objekterkennungsverfahren. Nach Abschluss seiner Promotion wechselte er im Jahr 2011 an das Fraunhofer Anwendungszentrum Industrial Automation (IOSB-INA) in Lemgo.

Seine Tätigkeit als Leiter der Gruppe "Eingebettete Systeme für die Automation" umfasst die Entwicklung von Lösungen für das industrielle Internet, welches Maschinen, Produkte und Menschen in Echtzeit vernetzen kann. Im Fokus stehen dabei u.a. industrielle Kommunikationssysteme basierend auf Echtzeit-Ethernet (RTE), Industrial Wireless und Echtzeit-Middleware sowie deren Hard- und Softwareentwicklung auf Grundlage eingebetteter Systeme. Ergänzend lehrt Holger Flatt im Rahmen eines Lehrauftrages in Master-Studiengängen der Hochschule Ostwestfalen-Lippe das Fach Embedded Systems Design.

Christian Helmuth

Christian Helmuth erforschte nach seinem Diplom L4-basierte Mikrokern-Betriebssysteme an der TU Dresden. Im Jahr 2008 gründete er zusammen mit Dr.-Ing. Norman Feske in Dresden die Genode Labs GmbH, die treibende Kraft hinter dem Open-Source Genode OS Framework, einer neuen Betriebssystemtechnologie mit Fokus auf Sicherheit, Robustheit und Skalierbarkeit.

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Prof. Dr. Michael Meier

Prof. Dr. Michael Meier

Prof. Dr. Michael Meier ist Inhaber des Lehrstuhls für IT-Sicherheit am Institut für Informatik der Universität Bonn und Leiter der Abteilung Cyber Security bei Fraunhofer FKIE. Seine Forschungsinteressen liegen im Bereich der angewandten Aspekte von IT-Sicherheit mit dem Schwerpunkt auf Angriffs- und Malwareanalyse sowie -erkennung.

Von 1993 bis 1998 absolvierte Michael Meier sein Informatik-Studium und promovierte 2006 im Themenfeld Intrusion Detection an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus. Er war ab 2006 als Wissenschaftler und Dozent in der Arbeitsgruppe Informationssysteme und Sicherheit der Technischen Universität Dortmund tätig, bevor er 2012 den Ruf auf die W3-Professur für IT-Sicherheit an der Uni Bonn annahm.

Michael Meier ist Gründungsmitglied und Sprecher der Fachgruppe „Security - Intrusion Detection and Response“ (SIDAR) der Gesellschaft für Informatik e.V. und Co-Chair der internationalen Tagung “Detection of Intrusions & Malware and Vulnerability Assessment” (DIMVA).

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